Erektionsstörung was kann Frau tun?

Erektionsstörung was kann Frau tun?

Wenn in einer Beziehung sich die Partnerin die Frage stellt, "hat der Mann eine Erektionsstörung was kann Frau tun?", "Liegt das Problem an der Frau?", "Zerbricht nun daran die Bezieung?",  sind das berechtigte Sorgen & Ängste. Denn in Deutschland haben tatsächlich Millionen von Männer mit Erektionsschwierigkeiten zu kämpfen, was ebenfalls meist eine Beziehung negativ beeinträchtigt.

Dieser Artikel ist speziell für Frauen und Partnerinnen gewidmet, deren Männer mit Erektionsprobleme zu kämpfen haben. Ist Ihr Partner davon betroffen, hilft ein offener Umgang dem Partner schneller einen Ausweg zu finden und ist der wichtigste Schritt wieder in Richtung erfülltes Sexualleben.

 Stellen Sie sich nun als Frau die Frage "mein Partner leidet vermutlich an Erektionsstörung was kann Frau tun?", können wir Sie aufmuntern und Mut zu sprechen, da Sie damit nicht alleine sind. Denn jeder 2. Mann in Deutschland erlebt im laufe seines Lebens eine Situation mit Erektionsschwierigkeiten. Da es aber in unserer Gesellschaft weiterhin ein tabuisiertes Thema ist, über Potenzstörung ein intensives Gespräch zu führen, finden Sie vermutlich niemanden der mit Ihnen ihre Erfahrungen und Probleme teilt.Wir informieren Sie daher online & ganz diskret über die Ursachen, Auswirkungen und geben Ihnen Anregungen um zu Ihrer Lösung zu finden, damit Sie bei der Frage "Erektionsstörung was kann Frau tun?", ihren eigenen Weg in eine erfüllte Beziehung finden.


Erektionsstörung was kann Frau tun?
Ursachen & Auswirkungen

Um bei der Erektionsstörung Ihres Partner helfen zu können, ist es wichtig das Sie die Ursachen & Auswirkungen von Erektionsstörungen verstehen. Die Ursachen & Auswirkungen können vielfältig und bei jedem Mann ganz unterschiedlich sein. Doch in den meisten Fällen haben sie nur eine psychische Ursache und lassen sich mit etwas Geduld selbst beheben.

 

Erektionsstörungen was kann Frau tun?
Psychische Ursachen sind möglicherweise:

  • Am Anfang einer Beziehung und noch sexuell Unerfahren
  • Bisherige schlechte sexuelle Erfahrungen, die den Mann traumatisieren.
  • Dem Mann ist die sexuelle Orientierung noch ungeklärt
  • Sexueller Leistungsdruck. Ein Mann ist bei einer hübschen Frau nervös und möchte dennoch alles richtig machen. Unter diesem Druck fällt es ihm schwer sich gehen zulassen.
  • Die Angst zu versagen! Die Angst den Anforderungen einer Frau nicht zu genügen.
  • Stress und Angst um Beruf/Familie/Beziehung, wie beispielsweise Job zu verlieren, Streit, finanzielle Probleme
  • Durch Routine und festgefahrene Rituale überwiegt die Langeweile
  • Unerfüllte geheime Wünsche und Bedürfnisses des Partners
  • Mangelndes Selbstbewusstsein. Man(n) vergleicht sich beispielsweise mit attraktiven und gut bestückten Darstellern aus Pornofilmen.
  • Die Potenzstörung besteht erst seit wenigen Monaten und kurz davor gab es eine belastende Situationen.
  • Es bestehen noch nicht bewältigte Konflikte
  • Depressionen
  • Es entstehen weiterhin spontane Erektionen wie am Morgen (die berühmte Morgenlatte) oder bei der Selbstbefriedigung.
 

Psychisch verursachte Erektionsstörung was kann Frau tun?: Wenn Sie nun bei Ihrem Partner Erektionsprobleme mit psychischer Ursache vermuten, dann ist eine Angst vor körperlichen Risikokrankheiten völlig unbegründet. Bei psychischen Erektionsproblemen besteht eine gute Chance, das Sie mit Ihrem Partner die Ursache selbst wirksam bekämpfen. 

Erlauben Sie zuerst sich die Problematik der Erektionsstörung zu akzeptieren, denn die körperlichen Anspannungen haben einen Grund, die sich über einen längeren Zeitraum entwickelt haben. Meist haben Frauen große Anforderungen und wollen einen beruflich erfolgreichen und verständnisvollen Mann, der aber auch gleichzeitig dominant in der Beziehung ist. Dauerhafte Anspannung ohne Entspannung führt zu Dauerstress und negativen Testosteronproduktion, was dann zu Erektionsproblemen führt. Die Erwartungen an den heutigen Mann sind im laufe der letzten 30 Jahre sowohl privat als auch beruflich enorm gestiegen. Staus, Überstunden, finanzielle Probleme sind große Stressfaktoren und kosten sehr viel Energie. Bringen Sie daher für eine wertvolle Veränderung viel Ruhe, Geduld und Bereitschaft mit. 

 


Psychisch verursachte Erektionsstörung was kann Frau tun?: 11 Tipps & Anregungen für die Frau zur Selbsthilfe

Für die Suche nach Lösungen zur eigenen Veränderung der sexuellen Problematik ist es zunächst wichtig, folgende Erkenntnisse zu akzeptieren:

  1. Viele äußere Einflüsse und Anforderungen stören die sexuelle Lust. Diese Einflüsse sollten Sie erkennen und mit der Zeit verändern.

  2. Erkunden Sie sich selbst mit neuen Reizen, wie beispielsweise Nacktheit, neue Kleidung, Gerüche, Kerzen, Musik oder eine komplett andere Umgebung. Entdecken Sie zunächst ihren eigenen Körper, geben Sie ihm Zuwendung und Angenehmes.
  3. Zur Erfüllung geheimer Wünsche gehört ein Gespräch und das Zeigen. Nutzen Sie sich mit ihrem Partner eine Auszeit für ein beispielsweise gemütliches Abendessen im Restaurant oder einem Wochenendtrip. Manchen fällt das Sprechen vielleicht bei einem Gläschen Wein einfacher.
  4. Gestalten Sie das Erlebnis mit ihrem Partner spielerisch und ist für eine wertvolle Veränderung wichtiger als eine Fixierung auf Regelmäßigkeit, Erregung oder Orgasmus.
  5. Entdecken Sie gegenseitig Ihre Körper und spielen Sie mit Ihrer Sexualität. Nehmen Sie sich gemeinsam die Zeit und streicheln sich, ohne miteinander zu schlafen.
  6. Gehen Sie auf neue Entdeckungsreise in ihrer partnerschaftlichen Sexualität: Werden Sie aktiv in der Führung und konzentrieren Sie sich ganz auf das Geben. Erwarten Sie nicht etwas zurück zu bekommen. Lassen Sie Ihren Partner die Zärtlichkeiten, Berührungen und gegebenenfalls Erregungen genießen. Ihr Partner sollte keine Schuldgefühle verspüren, wenn er Ihnen nicht sofort was zurückgibt.
  7. Konzentrieren Sie sich auf die Lust Ihres Partners, wenn Sie geben. Fordern Sie Ihren Partner dazu auf, Ihnen mit der Sprache mit zu teilen was er wünscht.
  8. Eine Erektion kann kommen und auch wieder gehen. Sie sollten verstehen, das es dazu gehört zum Geben und Nehmen. Spielen Sie geduldig an seiner Erektion, ohne ihrem Partner unter Druck zusetzen.

 

 

 

 

Angst und intensive Selbstbeobachtung wirken sich aber negativ auf die Erektionsfähigkeit aus. Schon befindet "Mann" sich in einem Teufelskreis: die Versagensangst verhindert eine ausreichende Erektion und dieses Erlebnis hat eine noch größere Angst beim nächsten Mal zur Folge.

  • Alleinstehende Männer meiden sexuellen Kontakt, aus Angst zu versagen
  • Man fühlt sich nicht mehr als vollwertiger Mann
  • Mangelndes Selbstwertgefühl
  • Haben Angst zu vereinsamen 
  • Stürzen sich in Depressionen
  • Negative Auswirkungen auf Partnerschaft, soziale Kontakte und Arbeitsfähigkeit
  • Eigene Partnerin fühlt sich vernachlässigt
  • Immer öfter zerbrechen Beziehungen und Ehen daran

 

Wenn die männliche Souveränität schwächelt

"Man fühlt sich nur als halber Mann"s, erzählt N. und gesteht, schon seit 20 Jahren an Potenzstörungen zu leiden. "Rein optisch ist man ein Mann, aber es fehlt was." Er geht ins Fitnessstudio, hat einen harten Job, doch im Bett herrscht Flaute. Optisch ist er ein tougher Kerl, innerlich sehnt er sich nach Gefühlen, Romantik, Geborgenheit, Sich-fallen-lassen-Können. Doch wie soll das gehen, wenn er eine schmerzhafte Trennung niemals überwunden hat?

  • Die meisten Frauen haben wesentlich mehr Probleme damit, dass ihr Partner nicht offen über seine Probleme reden kann, als mit der Erektionsstörung selbst.Eine Erektionsstörung ist immer auch ein Problem in der Beziehung. Deshalb ist "Partnerschaftlicher Umgang mit der Erektionsstörung" angesagt und der wichtigste Schritt in Richtung einer Lösung. Der Artikel "Erektionsstörungen - Anregungen für Partnerinnen" bietet Frauen hierzu wichtige Hinweise.

 

 

Es existieren mehrere Definitionen für die erektile Dysfunktion (kurz ED), Einzelheiten stehen auf unserer Seite "Definition der erektilen Dysfunktion". Alle Definitionen enthalten sinngemäß die folgende Aussage:

"Eine erektile Dysfunktion (ED) liegt vor, wenn über einen längeren Zeitraum bei den meisten Versuchen, einen Geschlechtsverkehr durchzuführen, keine ausreichende Erektion entsteht oder aufrecht erhalten werden kann."

Es gibt viele Lebensumstände wie beispielsweise körperliche oder psychische Erschöpfung, akute Krankheiten oder Stress in der Familie, am Arbeitsplatz, im sozialen Umfeld, die sich negativ auf die Erektionsfähigkeit auswirken können. Dieses Versagen der Erektion ist aber keine erektile Dysfunktion. Wenn sich die Situation wieder entspannt hat, dann wird sich die Erektion wie gewohnt wieder einstellen. Oft wird die erektile Dysfunktion auch mit anderen Sexualstörungen wie beispielsweise mangelnde sexuelle Lust (mangelnde Libido) und vorzeitiger Samenerguss verwechselt.

Das möchten wir jedem betroffenen Mann sagen

  • Eine erektile Dysfunktion (ED) kann sehr früh auf andere gefährliche, noch nicht erkannte Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes, eine koronare Herzkrankheit oder Arteriosklerose hinweisen. Deshalb ist eine medizinische Abklärung der Ursachen sehr wichtig. Bitte schiebe das nicht auf die lange Bank!Mehr dazu haben wir unter der Überschrift "Frühwarnsystem Penis" zusammengestellt.
  • Es gibt in Deutschland rund 5 Millionen Männer - das sind 20% aller Männer von 30 bis 80 Jahre - mit einer Erektionsstörung (Details enthält unserer Seite "Häufigkeit (Prävalenz) von Erektionsstörungen"). Das mag ein schwacher Trost sein. Aber das heißt auch, dass du verständnisvolle Gesprächspartner finden kannst, denn Reden hilft!
  • Es gibt eine Reihe von Medikamenten und Hilfsmitteln, um trotz Erektionsstörung eine Erektion zu bekommen. Da kannst auch du zusammen mit deiner Partnerin und deinem Urologen das für dich Richtige finden.Wir haben dazu eine Übersicht "Behandlung (Therapie) der Erektionsstörung" zusammengestellt.

Unsere Erfahrungen

  • Eine Erektionsstörung ist immer auch ein Problem in der Beziehung. Deshalb ist "Partnerschaftlicher Umgang mit der Erektionsstörung" angesagt und der wichtigste Schritt in Richtung einer Lösung. Der Artikel "Erektionsstörungen - Anregungen für Partnerinnen" bietet Frauen hierzu wichtige Hinweise.

 

Gibt es Hausmittel bei Erektionsstörungen?

Leichte Erektionsstörungen, denen eindeutig keine organische Ursache zugrunde liegt, kann Mann durchaus auch mit Hausmitteln zu Leibe rücken. Vor allemnatürliche Mittel, die die  Durchblutung der Organe im Beckenbereich anregen, sind einen Versuch wert.

Auf der Liste der möglichen Hausmittel gegen erektile Dysfunktion stehen zum Beispiel Knoblauch, Ginsengwurzel oder Extrakte vom Gingkobaum. Auch Ingwertee hat nach der altindischen Ayurveda-Lehre eine entsprechende Wirkung. Die Finger sollte man jedoch von vielfach im Internet angepriesenen Wundermitteln lassen. Diese enthalten Inhaltsstoffe zweifelhafter Herkunft, bringen die Manneskraft nicht zurück und erleichtern  nur den Geldbeutel der Besteller.

 

Die Männer gehen heute meist zuerst zu einem Urologen. Seit es Viagra und ähnliche Mittel gibt, kommt kaum ein Mann mehr als Erstes zum Sexualtherapeuten. Diese Medikamente sind ein Segen. Sie haben kaum Nebenwirkungen und funktionieren gut. Und zwar sowohl bei krankheitsbedingter Dysfunktion als auch in psychogenen Fällen. Dann können die PDE-5-Hemmer, also Mittel wie Viagra, Cialis oder Levitra, zu einer Erektion verhelfen. Allerdings nur, wenn der Mann sexuelle Lust empfindet. Von selbst wirken die Mittel nicht.

Kommen wir zu den Fällen, in denen der Mann keine Erektion beim Geschlechtsverkehr hat, aber bei der Selbstbefriedigung schon. Das kann dann keine körperlichen Ursachen haben?

 

Mein Partner will nicht über seine Potenzstörung reden. Was kann ich tun?

Wir erhalten viele Mails von Frauen und fast immer spielt diese Frage eine Rolle. Natürlich haben wir dafür kein pauschales Rezept. Da ist jede Paarbeziehung doch wieder anders. Trotzdem einige Bemerkungen dazu:

Offensichtlich treffen Potenzstörungen fast jeden Mann sehr stark. In einer Gesellschaft, in der Männlichkeit mit Potenz gleichgesetzt wird, ist ein Mann, der Potenzprobleme hat, ein Versager, ein "Schlappschwanz". Die Erfahrung, sexuell zu versagen, trifft die meisten Männer so sehr, dass sie sich zurückziehen und irgendwie versuchen, alleine damit fertig zu werden. Sie gehen dann konsequenterweise auch allen Zärtlichkeiten aus dem Weg, nur um nicht an dieses Defizit erinnert zu werden.

Unsere Erfahrung ist auch, dass viele Männer ihren Partnerinnen nicht glauben können, wenn sie sagt, dass sie auch mit seinen Erektionsstörungen leben kann. Die Angst, dass sie ihn nur trösten will, sich aber in Wirklichkeit nach "hartem" Sex sehnt, ist groß. Und was passiert, wenn ihr mal ein potenter, attraktiver Mann über den Weg läuft?

Bei Männern, die nicht allen Zärtlichkeiten aus dem Weg gehen, spielt die Angst vor dem Versagen beim nächsten intimen Zusammensein ein große Rolle. Nun ist Angst natürlich tödlich für den Sex. Da steckt mann schnell in einem Teufelskreis (Angst bewirkt Versagen, das Versagen verstärkt die Angst), aus dem es kein Entrinnen gibt. Wir sehen zwei Auswege aus dieser Situation:

  1. Mit Hilfe von Medikamenten oder Hilfsmitteln kann man aus diesem Teufelskreis ausbrechen. Das Gefühl, wieder einmal eine gute Erektion zu haben, kann schon sehr beglückend und befreiend sein.
  2. Das beste Mittel gegen Versagensangst ist, eine Situation zu schaffen, in der es kein Versagen gibt. Im Klartext: Wenn sie ihm zeigen kann, dass er sie auch ohne Erektion voll befriedigen kann, dann ist das sehr hilfreich. Anregungen dazu gibt es auf unserer Seite: Lustvoller Sex ohne Erektion.

Männer sollten auch wissen, dass Potenzprobleme auf eine noch nicht erkannte Krankheit wie beispielsweise Diabetes oder Arteriosklerose hinweisen können. Eine Abklärung der Ursachen ist daher enorm wichtig, damit gegebenenfalls rechtzeitig eine Therapie eingeleitet werden kann. Falls dem Mann das nicht bewusst ist, kann ihn die Partnerin darauf hinweisen.

Falls Sie mit diesen allgemeinen Tipps nicht weiterkommen, denken wir gerne mit Ihnen zusammen darüber nach (per E-Mail), welche Wege aus der Sprachlosigkeit in Ihrer konkreten Situation in Frage kämen.